“LEMGO. Der Flüchtlingsblogger Aras B. hat vor dem Amtsgericht Lemgo die Vorwürfe bestritten, er habe mehrere Frauen und Mädchen sexuell belästigt und begrapscht. „Ich kann mir die Vorwürfe nicht erklären. Ich bin mir ganz sicher, daß ich das nicht gemacht habe“, sagte B. am Freitag in der Verhandlung.

Er warf den geladenen Zeugen zudem vor, ihre Aussage abgesprochen zu haben und die Unwahrheit zu sagen. Auf die Frage des Richters, welches Motiv die mutmaßlichen Opfer dafür hätten, erläuterte B., es habe in seiner Ausbildungsklasse Streit gegeben, da er mit Mitschülern, die nicht an ihrer Zukunft arbeiteten, nichts zu tun haben wollte. Er habe immer seine Hausaufgaben gemacht, die die anderen dann hätten abschreiben wollen. Als er sich irgendwann geweigert habe, sei er gemobbt worden.

Vorwurf: Mitschülerinnen ins Ohr gestöhnt

Auf die Frage, ob und warum er in der Klasse einen Pornofilm auf dem Handy gezeigt habe, antwortete B., er habe nur den Anfang des Videos gezeigt. Daß er Mitschülerinnen ins Ohr gestöhnt habe, bestritt der Syrer jedoch. Er leide wegen seiner Flucht an Depressionen und stöhne deswegen manchmal. Sollte er dies in der Nähe von Mädchen getan haben, sei das nicht gezielt geschehen…”

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